Hans Christian Andersen (1805 - 1875)

Aus seinem Leben und seinen Märchen

Das Jahr 2005 war Gedenkjahr für den zweihundertsten Geburtstag des dänischen Lyrikers, Dramatikers und kosmopolitischen Reiseschriftstellers, dessen Name jedoch als Märchenerzähler über den Erdball geflogen ist und - so heißt es - selbst den Ruhm Goethes und Shakespeares überflügelt hat.

Wer kennt sie nicht, die Titel: Die Schneekönigin, Das hässliche Entlein, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, Däumelinchen, u.s.w.

Sein Leben selbst bezeichnete Hans Christian Andersen als Märchen: Als Schustersohn bricht er bettelarm von der Armenschule in Odense nach Kopenhagen auf und schafft dort nach vielen Kämpfen das Abitur in der Lateinschule. In der Mitte seines Lebens schreibt er seine weltberühmten Märchen. Zeit seines Lebens kann er sich gönnerhafter Beziehungen zu den vornehmsten Familien sowie Fürstenhöfen erfreuen. Deren großzügige Reisestipendien ermöglichen ihm 30 lange Auslandsreisen in Folge - Andersen galt als einer der meistgereisten Männer Europas jener Zeit.

Diesem eigenem vielgestaltigem Leben entspricht die Mannigfaltigkeit seines Werkes: Es reicht von leichten heiteren zu sublimen Gedankendichtungen, von Satire hin zu tragischen Erzählungen. Neben traditionellen Märchenfiguren wie Königen, Feen und Geistern werden Tiere und Pflanzen, die bürgerliche Gesellschaft und selbst Gebrauchsgegenstände mit konkreter Phantasie ausgestaltet.

Der Bildvortrag zeichnet die wichtigsten Stationen des Lebens von H.Ch. Andersen nach und fügt entsprechend der Lebensabschnitte Texte und Bilder aus seinen Schriften und Märchen hinzu. Als Abschluss wird sein Märchen „Die Nachtigall“ vorgetragen, - mit Diaprojektionen aus dem illustrierten Märchen.